Podcasts

Die Ordnung der Arbeit mit Podcasts richtet sich zur Zeit nach verschiedenen Formaten oder Textgenres. Ich unterscheide Audio Papers (wissenschaftliche Hörstücke eigener Art), Selbstgespräche (“Selbstgespräche als Experimentalsystem”), Gespräche (Denken im Gespräch), Vorlesen (Lektüre als wissenschaftliche Praxis und akustische Interpretation), Vorträge (Medium der Präsentation und Performanz) und Sprachnachrichten (annlassbezogene, adressierte Kommunikation).

Jedes dieser Format kann – soweit hier Folgen veröffentlicht worden sind – einzeln abonniert werden. So können etwa vorgelesene Texte im Rahmen von Seminaren abonniert werden, ohne alle anderen Folgen und Formate zugleich mit zu abonnieren. Die Logik der Liste findet in den je einzelnen Feeds ihre konkrete Bedeutung für die Arbeit sowohl in der Gestaltung als auch in der Rezeption, sowie in Schlaufen.

Darüber hinaus kann jedoch auch ein alle Formate umfassender, chronologischer Feed abonniert werden (siehe unten). Darin sind alle Folgen aller Formate in der Reihenfolge ihres Erscheinens enthalten. Dieser Feed ist mir Ausdruck der Chronologie des eigenen Arbeitens als immer zu Interpunktionen gezwungener Prozess von Experiment und Veräusserung. Die Chronologie des Feeds bricht dabei in eigentümlicher Weise die Chronologie der Arbeit. Als Unterbrechungen, Abbrüche durch Ablegen, stehen die Beiträge in ihrer Reihe für das Netz in der Darstellung eines einzelnen Fadens, jeder Knoten verbirgt ein Universum nichtlinearer Zusammenhänge. Ginge auch weniger pathetisch, vielleicht in der nächsten Iteration.

Experimentality – der grosse Feed

EX001 Selbstgespräche - "Immer wieder neu loslegen wie neu"

Episode

Ich beginne die Arbeit in einem neuen Experimentalsystem. Oder habe schon längst begonnen. Vielleicht markiert die erste Folge hier nur mehr einen Anfang einer Serie stellvertretend für einen Anfang, der nie gefunden werden kann. Der Logik des Feed ist es geschuldet, dass es nun mal eine erste…

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