Vorträge als klassischen wissenschaftlichen Beitrag müssen als eine eigene Form der Darstellung verstanden werden. Sie behaupten vorübergehende Abschlüsse, präsentieren ‘Ergebnisse’, vertreten Positionen, zeigen auf, usw. und bleiben doch Interpunktionen im Ganzen der Arbeit. Immer nur vorläufig erste Zwischenergebnisse, aber im Modus des mehr als ‘nur’ das.

Ich will das Arbeiten an Vorträgen sowie die Vorträge selbst als Arbeiten mit Vorträgen verstehen. Vorträge als Methode des Denkens, mit ihrer eigenen Verpflichtung zur Darstellung, Vorträge als Performance, als Praxis. Mich interessiert dabei die Vorläufigkeit im Gestus von Abschlussfiguren; und vor allem die Form des Scheiterns im Vortrag als riskante Arbeitsumgebung.

EX001 Selbstgespräche - "Immer wieder neu loslegen wie neu"

Ich beginne die Arbeit in einem neuen Experimentalsystem. Oder habe schon längst begonnen. Vielleicht markiert die erste Folge hier nur mehr einen Anfang einer Serie stellvertretend für einen Anfang, der nie gefunden werden kann. Der Logik des Feed ist es geschuldet, dass es nun mal eine erste…

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